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Christoph Nowak – POPE’s

Hallo Christoph, seit einiger Zeit sind deine neuen POPE´s-Torwarthandschuhe bei der deutschen U21, in der Champions-League und  Europa-League sowie in den deutschen Bundesligen im Einsatz. Viele Profitorhüter vertrauen deinen Handschuhen. Aus diesem Grund würden wir gern etwas mehr über die Marke POPE´s erfahren.

Warum der Name POPE´s ?

Logo Popes

Hinter einer interessanten Marke steckt auch immer eine gute Story. Man nennt mich seit vielen Jahren im Business den „Handschuhpapst“, daher kommt der Bezug. Entstanden ist dieser Spitzname während meiner Ausbildungszeit in einem Textilverarbeitungsbetrieb Anfang der 90er Jahre. Den dortigen Direktor nannte man den „Filterpapst“.

Da ich im Kollegenkreis schon damals viel über Torwarthandschuhe philosophiert habe, kam irgendwann `mal einer auf diesen Spitznamen. Zudem denke ich auch, dass POPE´s ein griffiger Markenname mit einem hohen Wiedererkennungswert ist.

Was möchtest du mit POPE´s erreichen?

Einer meiner Lieblingssprüche ist, dass Gott lacht, wenn Menschen Pläne machen. Von daher macht es meiner Meinung nach keinen großartigen Sinn, sich ständig Ziele zu setzen. Der Erfolg kommt von allein, wenn man nicht vergisst, wo man herkommt, freundlich und verbindlich ist und nicht zuletzt ein gutes, ehrliches Produkt mit einem fairen Preis-/Leistungsverhältnis anbietet. Zudem glaube ich auch fest an das Leistungsprinzip: Wenn man fleißig ist, wird man auch dafür belohnt, wobei mir als Person Leidenschaft und Spaß an einer Sache wichtiger sind als ein  Verdienst.

Was macht deine Handschuhe so besonders? Gibt es besondere Technologien?

Unsere Torwarthandschuhe verzichten vollkommen auf unnötigen Schnick-Schnack, der meiner Ansicht nach zum Teil absurde Züge angenommen hat und die Produkte ohne jeden Sinn unnötig verteuern. POPE´s-Handschuhe verkörpern Funktionalität pur. Wichtig ist uns ein hoher Tragekomfort, der für mich bei der einen oder anderen Neuerung von Konkurrenzprodukten einfach nicht mehr gegeben ist. Unser Ziel ist es auch, keine Kopien oder Mixturen von Features anderer Hersteller anzubieten. Exklusiv ist zum Beispiel unser Verschluss mit Gegenzug, der eine ausgesprochen gute Fixierung und einen enormen Schutz am empfindlichen Handgelenk bietet. Im Widerspruch zu vielen Vorurteilen stört die Plastiköse keineswegs. Der Clou ist auch, dass man den Handschuh nur genau einmal verschließen muss, damit er perfekt sitzt.

Der Torhüter muss während des Spiels oder Trainings nicht ständig nachjustieren, was an bestimmten Stellen einen wesentlich schnelleren und höheren Haftschaumabrieb verursacht. Auch unser Schnitt, der die Vorteile eines Innenhandschuhs mit der größeren Ballauflagefläche einen Regular Cuts vereint, ist nur bei POPE´s erhältlich.

Warum sollten alle Keeper auf POPE´s vertrauen?

Ich bin ein absoluter Verfechter davon, dass jeder Torhüter das Modell tragen sollte, mit dem er sich selbst am Wohlsten fühlt. Kein Hersteller kann daher jeden Geschmack treffen. Dennoch glauben wir, dass wir aufgrund unserer Philosophie, unserer Qualität und vor allem unseres Preises eine ernsthafte Alternative zu den renommierten Produkten darstellen.

Was macht deinen Haftschaum so besonders? 

Ein riesiger Vorteil ist, dass der Belag auf unseren „Captor-Modellen“ sofort einsatzbereit ist und direkt greift. Gerade von unseren Profipartnern, mit denen wir bei der Entwicklung sehr eng zusammenarbeiten, haben wir da exzellente Rückmeldung. Unsere Profis verwenden nämlich den gleichen Haftschaum, wie er bei uns auch käuflich erhältlich ist. Zu Beginn entfällt das lästige Abpfriemeln einer eingenähten Schutzfolie. Zudem wird er durch sachgemäße Reinigung sowie das Bespielen immer besser statt schlechter. Ein normaler Abrieb beeinträchtigt den Grip auch auf einen überraschend langen Zeitraum nicht. Wir werden bewusst vorwiegend bei einem weißen Schaum bleiben.

Jede Farbbeimischung macht das Produkt nämlich schlechter. Mir persönlich sind Beläge, die einen Haufen kosten, drei Wochen kleben, aber dann nach einigen Wäschen trocken und spröde werden und beim Ballfangen regelrecht quietschen, ein absoluter 😉 Dorn im Auge!

Wie lange kann dein aktuelles Modell, der „Captor“ getragen werden?

Ich würde jetzt sagen, dass ein Amateurtorhüter, der zweimal pro Woche trainiert und einmal spielt, im Schnitt drei bis vier Paar Handschuhe pro Spielzeit benötigt. Wenn man die Pflegehinweise auf unserer Homepage beachtet, sollten also drei bis vier Monate Gebrauchsdauer kein Problem sein.

Wem empfiehlst du deine Handschuhe?

Jedem, der sich einen richtig preiswerten Top-Handschuh zulegen möchte und der gerne bereit ist, auch `mal etwas Neues zu versuchen und sich von POPE´s positiv überraschen lassen will. Unsere Produkte haben sich in kürzester Zeit im Profibereich bewährt, ohne dass wir unsere Partner dafür bezahlen, dass sie unsere Produkte tragen. Ich denke, das sagt schon sehr viel Gutes über unsere Ware aus.

Wo kann man deine Handschuhe kaufen?

Derzeit ausschließlich auf unserer eigenen Webseite www.popes-gloves.de . Wir hatten zwar einige Anfragen von sehr großen Teamsportportalen, haben uns aber dazu entschieden, die Dinge im ersten Unternehmensschritt zunächst selbst abzuhandeln. Dadurch ergibt sich die für unsere Kunden sehr wichtige persönliche Nähe und Betreuung.

Wird es in naher Zukunft weitere Modelle geben?

Zunächst sind für Ende des Jahres Farbupdates unserer „Captor-Modelle“ geplant. Für das Frühjahr arbeiten wir an einem Premium-Modell mit weiteren sinnvollen Features, das aber für die Techniken, die es beinhaltet, nur unwesentlich teurer sein wird.

Wer kann eine Kooperation mit POPE´s eingehen? 

Wir bieten ganz gezielt Vereinskooperationen an, bei denen sich die Klubs bei einer entsprechenden Bestellmenge signifikant etwas einsparen können.

Welche aktuellen Profitorhüter tragen POPE’s und warum?

Mit dem deutschen U21-Stammtorwart Alexander Nübel vom FC Schalke 04, Fabian Bredlow vom 1. FC Nürnberg sowie Ramazan Özcan und Thorsten Kirschbaum (Bayer 04 Leverkusen) sind wir in der deutschen Bundesliga sehr gut vertreten. Dort schwören auch die beiden Torwarttrainer Simon Henzler (Schalke) und Christian Vander auf unsere Produkte an ihren Händen.

Sascha Burchert von der SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga ist für mich ein sehr handschuhaffiner Ratgeber in technischen Dingen. Alexander Brunst-Zöllner vom 1. FC Magdeburg sowie Niklas Lomb vom SV Sandhausen sind weitere Stammtorhüter in dieser starken und vielbeachteten Liga, die auf unsere Produkte und unseren Service vertrauen.

Tom Müller vom Halleschen FC aus der 3. Liga ist ein richtig guter Junge sowie ein super Torwart; er erlebt zwar derzeit sportlich keine einfache Zeit, dennoch glauben wir an sein großes Potenzial. Genauso verhält es sich bei Tim Boss von Dynamo Dresden, den ich schon ewig lange kenne und es mich daher besonders gefreut hat, dass wir zusammengekommen sind.

Super ist es auch, mit Michael Netolitzky beim FC Bayern München vertreten zu sein. Er ist eigentlich Keeper der Regionalligamannschaft, trainert aber auch des öfteren bei den Profis mit. So ist auch der Kontakt zu Sven Ulreich entstanden, der mich kürzlich um Testhandschuhe gebeten hat, was ja dann auch von der Bild-Zeitung groß thematisiert wurde. Last but not least verwenden mit den Torwartlegenden Lutz Pfannenstiel und Tim Wiese zwei ausgesprochen bekannte Charakterköpfe POPE´s-Torwarthandschuhe bei ihren Matches.

Wie sind die Kooperationen mit deinen Vertragspartnern entstanden?

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich vorher rund zehn Jahre lang für einen anderen Hersteller im Sportsponsoring tätig war. Als diese Zusammenarbeit endete, gab es für mich verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise gab es eine interessante, aber dann nicht konkreter werdende Anfrage eines renommierten Handschuhausrüsters, zum anderen gab es auch mehrere Optionen, im Spielerberaterbereich tätig zu werden. Beides war mir aber letzten Endes nicht sonderlich sympathisch, weshalb ich mich dann dazu entschlossen habe, das weiter zu machen, was ich am besten kann.

So habe ich mit drei Freunden die POPE´s GmbH ins Leben gerufen. Dass Freundschaft und Loyalität auch in der heutigen Zeit im Profifußball durchaus noch vertreten sind, haben mir dann die Torhüter gezeigt, die während der Saison zu POPE´s gewechselt sind und keinen Zweifel daran gelassen haben, das Projekt zu unterstützen.

Den Jungs ist offenbar ein kompetenter Ansprechpartner, auf den sie sich auch außerhalb des Fußballs jederzeit verlassen können, wichtiger als der eine oder andere Tausender mehr… Dies spricht sich dann offenbar herum, denn uns erreichen immer öfter Anfragen aus dem Profibereich. Für mich ist aber immer wichtig, dass es vor allem menschlich zusammenpasst.

Wie viele Paar POPE´s verbrauchen die aktuellen Kooperationspartner im Monat bzw. pro Saison?

Das ist höchst unterschiedlich. Fabian Bredlow verwendet zum Beispiel jedes Match ein neues Paar, dass er vorher in zwei Trainingseinheiten „angespielt“ hat. Danach trägt er sie zwei weitere Male im Training. Ramazan Özcan oder Sascha Burchert zum Beispiel tragen ihre Torwarthandschuhe auch mehrere Spiele. Im Schnitt würde ich sagen, dass wir uns pro Schlussmann zwischen 30 und 50 Paar pro Saison bewegen.

Was hältst du von der Idee des Torwarthandschuh-Testers?

Ich finde es absolut gut, wenn Jemand wie du sich mit viel Leidenschaft und Hingabe solchen Expertisen widmet. Diese sind für sehr viele Amateurkeeper sicherlich eine zielführende Orientierung für ihre Produktauswahl. Natürlich sind Testberichte ein Stück weit aber auch immer subjektiv, da keiner seine persönlichen Vorlieben vollständig ausblenden kann und Features, die ihm persönlich jetzt nicht gefallen, für andere aber durchaus ihre Berechtigung haben, naturgemäß dann nicht immer ganz objektiv betrachten kann. Ich persönliche lese aber solche Testberichte sehr gerne und nehme daraus auch immer etwas mit, denn bei unserer Firmenphilosophie wird der Input eines Amateurtorhüters genauso gewichtet wie die unserer Profipartner.

Vielen Dank für das Interview. Euer TorwarthandschuhTester

Gerne doch, dir alles Gute und weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deinem interessanten Projekt!


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